Gaia: Die 13te Kolonie

Der Aufbruch

Immanuel, Erik, Stefan und Brimbakur haben sich in einem heruntergekommenen Haus in einem Vorort von Westport versteckt. Als sie das neu gefundene Artefakt untersuchen, zeigt es auf Eriks Karte einen Punkt auf dem Planet Eden. Der Punkt ist ein gutes Stück ausserhalb von Eva, der zweitgrössten Stadt auf Eden und Erik vermutet dort eine unterirdische Anlage der Nautili.
Die Freunde können sich nur kurz erholen, bevor sie gewarnt werden, dass verdächtige Leute vor dem Haus sind, die möglicherweise nach ihnen suchen. Sie brechen sofort auf, und nehmen den Hinterausgang, doch auch dort erwarten sie schon die Schergen der Offiziere und ein Scharfschütze. Nach einem kurzen Kampf können sie sich in einem gestohlenen Auto vor dem Scharfschützen in Sicherheit bringen und machen sich auf den Weg ins Zentrum von Westport, wo der Raumhafen ist.
Durch einen alten Bekannten von Immanuel finden sie einen Kapitän, Kapt. Müller, der bereit ist sie zur Ptolemäus im Orbit zu bringen, von wo aus interstellare Raumschiffe kursieren. Dort angekommen suchen sie eine Spelunke namens Backbord auf, die ihnen Kapt. Müller empfohlen hat, um weitere Kontakte zu finden.

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Vorgeschichte
Das erste Abenteuer der Vagabunden

Eriks Quest Gaia zu finden hat ihn nach Alexandria geführt, wo er ein Tafel sucht, die ihm eine neue Stätte der Nautilii auf der Sternenkarte seines bionischen Armes eintragen soll. Als er die Ruine aufsucht, wo die Tafel vermutet wird, findet er keine Spur dieser Ruine, nur einen verlassenen Minenschacht. Als er dieser Sache nachgeht, stösst er auf Immanuel, der ihn an die richtigen Leute bringen kann; für den richtigen Preis.

Brimbakur ist als Vagabund öfter in Immanuels Bar vorbeigekommen, um Informationen zu erhalten oder Arbeit zu finden. Stefan ist auf der Flucht vor dem System immer häufiger in Immanuels Bar aufgetaucht und schliesslich hat Immanuel ihm geholfen unterzutauchen, als es brenzlig wurde. Bei seinem ersten Besuch war Stefan zu sehr wie ein Bünzli gekleidet. Dies verleitete die anderen Besucher der Bar dazu ihn anzupöbeln. Als das Ganze in einer Schlägerei zu enden drohte, hat Brimbakur, selber bereits schon Stammkunde, Stefan in Schutz genommen und später belehrt wie man sich in so einer Kneipe zu kleiden hat. Daraus ist eine Freundschaft zwischen den beiden entstanden. Aufgrund seiner Bastel-Leidenschaft verfügt Brimbakur über zahlreiche Gadgets, die er aber selber selten an den Mann bringen kann. Dank seines Talents Leute zu bequatschen kann Stefan immer wieder Brimbakurs Gadgets für ein Vielfaches des eigentlichen Wertes verkaufen.

Stefan hat seine Verbindung zu den Behörden genutzt um herauszufinden wer für die Mine verantwortlich war und wo die Tafel daher vermutlich zu finden ist. Seine Nachforschungen ergaben, dass die Mine von der Offiziersfamilie von Rothschild betrieben worden war, und dass sich das Artefakt daher vermutlich in deren Besitz befindet. Die Offiziersfamilie lässt nicht mit sich reden, daher muss die Tafel gestohlen werden. Immanuel empfielt Erik, für den bevorstehenden Einbruch bei der Offiziersfamilie von Rothschild, Brimbakur und Stefan anzuheuern. Stefan schafft es dann auch tatsächlich sich, Erik und Brimbakur in das Haus der Familie einzuschleusen, indem er dieWachen davon überzeugt, sie seien selber Offiziere und sie werden drinnen erwartet. Die Wachen erwidern zwar, dass sie niemanden ohne Bestätigung der Familie auf das Anwesen lassen dürfen, aber als Stefan sie anschnauzt und ihnen droht sich bei den von Rothschilds über so eine unnötige Warterei zu beschweren, lassen die Wachen sie passieren. Sie finden die Tafel im Haus der Offiziersfamilie.

Die ganze Aktion mit dem Diebstahl der Tafel wurde jedoch von einem Spitzel der Offiziere bereits in der Planungsphase in Immanuels Bar belauscht. Da die Offiziere wussten, dass Immanuel in die Sache verwickelt war, zündeten ihre Schergen Immanuels Bar an. Als die drei von ihrem Coup zurückkehren, finden Sie Immanuels Bar in Flammen vor. Sie schaffen es gerade noch Immanuel aus der Bar zu ziehen, bevor diese in sich zusammenstürzt. Sie fliehen in einen von Immanuels Unterschlüpfen. In den Stunden, die sie in dem Unterschlupf verbringen wird Stefan klar, dass er nach all den Geschehnissen nicht wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Erik kommt zu der Einsicht, dass es wohl keine gute Idee ist alleine nach Gaia zu reisen, da dort eventuell noch viel schlimmere Gefahren auf sie warten.

Als Brimbakur Erkis bionischen Arm sieht, ist er fasziniert von der neuartigen Technik und will sofort daran herumbasteln und ihn von Eriks Arm lösen, wobei er einen Mechanismus auslöst, der Erik schmerzen bereitet, da der bionische Arm unwiderruflich mit Eriks Arm verschmoltzen ist. Erik schlägt Brimbakur zu Boden, doch dieser beschliesste trotzdem Erik zu folgen um mehr über AlienTech zu lernen. Erik merkt durch diesen Vorfall, dass sein bionischer Arm Aufsehen erregt und es einiges gibt, was er darüber noch nicht weiss, und ihn deshalb besser verbergen sollte.

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Intro

Die Peskudo-Konstellation

Vor 82 Jahren flogen dreizehn Kolonieschiffe vom Marsmond Phobos los, um die Peskudo-Konstellation zu erschliessen. Eingehende astronomische Untersuchen und eine vorgeschickte wissenschaftliche Sonde zeigten ressourcenreiche Asteroidengürtel und vielversprechende Kandidaten für Terraforming, blühende Landschaften und gewaltige Mengen seltener Erden. Insbesondere Gaia, ein sehr erdähnlicher Planet, schien neue Hoffnung für die zerstrittene, von Kriegen und sozialen Problemen geschüttelte Menschheit zu versprechen. Jedem Kolonieschiff war ein Ziel in der Peskudo-Konstellation zugeordnet. Das Flagschiff Genesis ausgestattet mit grossen Kommunikationsarrays für die Kommunikation zur Erde, sollte dabei auf Gaia landen und mit seinen gewaltigen Produktionsinstallationen und einem Hangar voller Frachtschiffe den Austausch zwischen den kolonisierten Welten in den Nachbarsystemen herstellen. Die anderen Schiffe waren für ihre jeweiligen Zielwelten optimiert: Schwere Baumaschinen und Grabungszubehör für das Gewinnen von Rohstoffen auf den einen Schiffen, landwirtschaftliche Werkzeuge und Terraforming-Maschinen auf anderen.

Geisterschiff Genesis

Zwei Drittel der 5-jährigen Reise waren bereits zurückgelegt, als plötzlich der Kontakt zum Flagschiff Genesis abbrach. Von einem Tag auf den nächsten verwandelte sich Genesis in ein Geisterschiff, dass weiterhin parallel zu den anderen durch den Raum raste und alle Kurskorrekturen vornahm, aber auf keinen Ruf antwortete. Als die Kolonieschiffe in der Peskudokonstellation ankamen, waren sie in einer schwierigen Lage. Zwar konnten alle Kolonien etabliert werden, aber ohne die Produktions- und Transportkapazität von Gaia mangelte es jeder Welt an essentiellen Gütern und nur der wackere Pioniergeist der Siedler konnte das Überleben sichern. Die Welt Gaia, die von Genesis angesteuert wurde, erwies sich als unzugänglich. Seltsame Lichtphänomene trieben im Gaia-System und erschwerten die Untersuchung der Welt, und Schiffe, die ausgesendet wurden, kehrten nie zurück.

Die Irdische Republik

Vor zwei Jahren tauchte ein neuer Spieler im Peskudosystem auf: Die irdische Republik, die aus den alten Nationen hervorgegangen war, meldete sich zurück. Dank den Fortschritten in der Raumtechnologie konnten die ehemals fünf Jahre auf wenige Monate Reise verkürzt werden. Die irdische Republik verspricht Fortschritt und Wachstum für alle, die sich ihrer grosszügigen Herrschaft und der erleuchteten Lebensweise unterwerfen. Um ihre Präsenz zu markieren und den Schutz ihrer Abgeordneten zu gewähren, brachte die Irdische Republik die Söldner von Kosmo-Protectas, einer Firma mit undurchsichtigen Motiven.

Eine Zeit für Glücksritter und Gauner

Heute, 77 Jahre nach Ankunft, ist das Rätsel um das Geisterschiff Genesis immer nicht ungelöst, aber es häufen sich Berichte von Menschen, die behaupten, auf Gaia gewesen zu sein, und die Lichter werden schwächer. Von unsagbaren Schätzen und technischen Artefakten ist die Rede und unmengen Abenteurer ziehen los, weil sie sich auf der verheissenen Welt Gaia ein besseres Leben erhoffen.

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