Gaia: Die 13te Kolonie

Selbstverwirklichung bei den Korsaren III

Während Brim und Erik unter Aufsicht von Gagarin mit dem Öffnen weiterer Türen beschäftigt sind, versucht Brim sich unter dem Vorwand, er müsse sich ein Werkzeug im Werkzeugraum holen, von Gagarin zu entfernen. Gagarin jedoch lässt die Robotereule Dschargaltulgyn das Werkzeug bringen. Erik versucht derweil von Gagarin in Erfahrung zu bringen, was denn für Gerätschaften im ersten Raum den Erik öffnen konnte gefunden wurden. Gagarin entgegnet, dass die Gegenständen von den Piraten noch nicht identifiziert werden konnten. Da Gagarin dringend ein grosses Geschäft verrichten muss, befiehlt er Dschargaltulgyn auf die beiden aufzupassen. Bei dieser Gelegenheit kommen Brim und Robotereule Dschargaltulgyn ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass Dschargaltulgyn’s Persönlichkeit auf einem fiktiven Nomadenherrscher mit demselben Namen beruht. Derweilen kann Erik mithilfe des bionischen Arms die Türe an der sie arbeiten öffnen und einen kurzen Blick hineinwerfen. Er erkennt ein sogenanntes Astrolabium, das als Kontrollzentrum dient, um die Sensoren der Ruinen zu kontrollieren. Zeitgleich weist Brim Dschargaltulgyn an, ihm diverse Bauteile aus dem Werkraum zu bringen, die ihm noch fehlen, um aus dem Sender von Butch ein Funkgerät zu bauen. Dschargaltulgyn bringt Brim die gewünschten Teile und sogar noch ein paar zusätzliche Sachen, die er als nützlich erachtete. Da Gagarin sich wieder nähert, schliesst Erik den Raum wieder ab, bevor diese etwas mitbekommt. Brim versteckt derweil die erhaltenen Bauteile in seinen vielen Manteltaschen.

Als Gagarin zurückkehrt, weist er Erik und Brim ihn zum Büro von Chefingenieur Baduz zu melden. Baduz hat nämlich herausgefunden, dass Erik ein berühmter Wissenschaftler ist. Baduz gibt Erik dann die Gelegenheit sein Geheimnis preiszugeben. Erik tut so als wisse er von nichts, doch Baduz zieht ihm mit einer schnellen Bewegung den Handschuh aus unter welchem Erik seinen bionischen Arm versteckt. Baduz ist ob Eriks Unehrlichkeit gar nicht erfreut und er rügt Erik, dass er gerade dabei war ihm zu vertrauen und Erik sich nun diese Vertrauen verspielt hat. Brim ist das alles zu viel und er fährt Baduz an, dass man den Piraten ja sowieso nicht vertrauen könne. Baduz erwidert, dass die Piraten ihre Gefangenen gut behandeln würden und das sie gar keinen Grund hätten sich zu beschweren.

Dann beginnt Baduz, zu Erik gewandt, einen Monolog an, wie viel man erreichen könne, wenn Erik bei der Erforschung der Nautili-Technologie seitens der Piraten mithelfen würde. Schliesslich könne man hier ohne die einengenden Grenzen von Moral und Ethik all jene Experimente ausführen, die zu einer raschen Symbiose zwischen Mensch und Nautili-Technologie führen. Erik, der aufgrund seiner hellen Begeisterung für Nautili-Technologie den Zwischensatz über Moral und Ethik überhöhrt hat, muss Baduz zustimmen. Brim wendet ein, dass diese Vision von Baduz nur Wirklichkeit werden kann, wenn er Erik die Kompetenzen einräumt, die er für eine zielgerichtete Erforschung der Ruinen benötigt. Nach einiger Überzeugungsarbeit von Erik und Brim sieht Baduz ein, dass er Erik mehr Freiraum lassen sollte.

Baduz, immer noch halbwegs im Taumel seiner Vision von einer Fusion von Mensch und Nautili-Technologie, zeigt Erik und Brim daraufhin die Labors der Piraten. In diesen Labors forschen unter anderem ranghohe Wissenschaftler an verstümmelten Menschen, denen sie Nautili-Technologie implantieren oder amputieren. Einige der Testsubjekte haben ganze Gliedmassen, die durch die Alien-Technologie ersetzt wurden, andere haben sogar direkt am Kopf angebrachte Technologie. Allen Subjekten gemeinsam ist jedoch, dass sie sich in einer Art Koma befinden. Es ist jedoch nicht ganz klar, ob diese Menschen absichtlich verstummelt wurden, oder ob es sich um Unfallopfer aus den Minen handelt.

Nach dem Besuch in den Labors nutzt Erik seine neugewonnene Freiheit und wirft noch einen Blick in das Astrolabium. In diesem bekommt er diverse Informationen über den Planeten, zum Beispiel dass die Atmosphäre wenig Sauerstoff, aber viel Schwefel enthält.

Butch ist derweil daran, sich eine Karte der Demeter zu suchen. Er kann an einem der über die Station verteilten Terminals eine nicht mehr aktuelle Karte der Station downloaden. Immerhin sind auf dieser Karte die Bars eingezeichnet. Er macht sich sogleich zur nächstgelegenen Bar auf und diese ist tatsächlich noch in Betrieb, im Gegensatz zu vielen anderen Räumen der Demeter, die die Piraten umgenutzt haben. In der Bar findet er eine Pokerrunde vor, bei der einige Piraten und auch die Mörderdrohne R66 um ihren Sold spielen. Butch sieht, wie einer der Piraten seinen gesamten Einsatz an R66 verliert und sich darauf an die Bar setzt. Butch gesellt sich zu den Mann und bestellt zwei Drinks. Im Gespräch mit ihm stellt sich heraus, dass dieser Mann Mandelbrot heisst und Pilot ist. Er erzählt Butch von seinem Schiff, dem Schattenräuber, und dass dieses Schiff eines er schnellsten Piraten-Schiffe sei. Nur mit dem Nachtdrachen, dem Schiff der Frau Kapitän Raman, kann es nicht konkurrieren. Butch lässt sich von Mandelbrot in den Hangar führen, wo er den Schattenräuber bewundern kann. Im Hangar sind bis auf wenige Ausnahmen alle Schiffe der Piraten stationiert. Eine dieser Ausnahmen, so Mandelbrot, sei der Nachtdrachen, der in einem kleinen Hangar direkt bei der Koje von Kapitän Raman stationiert ist.

Gegen Abend, als die Gefangenen sich in ihren Zimmern und Aufenthaltsräume befinden, kann Brim endlich sein Funkgerät zusammenbauen. Die restlichen, nicht verwendeten Bauteile spart er sich noch auf. Dschargaltulgyn kann sich ins System der Piraten einschleusen und so die Freigabe von Butch’s Schlüsselkarte erhöhen.

Am nächstn Tag trifft Brim zufällig auf den Ingenieur, der den Mörderdroid R66 wartet. Brim findet heraus, dass die Piraten den Droiden bei Aliens gekauft haben und dass niemand genau weiss, wie dessen Software programmiert ist. Der Ingenieur ist sich aber sicher, dass Kapitän Raman eine Möglichkeit hat, R66 zu kontrollieren, sollte er ausser Kontrolle geraten.

Kurz darauf werden allen Neuankömmlinge zu Hussein zu einem Standortgespräch bestellt. Von den Vagabunden ist als erstes Immanuel dran. Hussein fragt Immanuel, wie es ihm hier bei den Piraten gefalle. Immanuel erwidert, ihm gefalle es sehr gut. Hussein, der seine Position sehr gut ausübt, merkt natürlich sofort, dass Immanuel eigentlich anderer Meinung ist.Er meint, dass Immanuel zu sanft mit den Gefangenen umspringt. Immanuel wehrt sich, er habe ja am Beginn, als er selber noch Gefangener war, gesehen, dass hier die Gefangenen nur notfalls unter Gewaltandrohung gezwungen werden, Befehlen zu gehorchen. Und ausserdem sei er bis jetzt immer loyal gegenüber seinen Vorgesetzten gewesen. Hussein meint, dass er hier nichts einwenden könne, und das Immanuel bald seine Loyalität beweisen könne.

Nach einigen weiteren Kandidaten ist nun Brim an der Reihe. Hussein setzt sein freundliches Lächeln auf und fragt Brim, wie er seinen neuen Arbeitsort findet. Brim sagt ihm direkt ins Gesicht, dass er es hier Scheisse findet. Hussein weiss auf diese direkte Ansage nichts zu erwidern und lässt Brim gehen.

Als Erik an der Reihe ist, meint Hussein, er habe mitbekommen, dass Erik zu Beginn nicht ganz ehrlich zu seinen Vorgesetzten war. Erik kann dem ausweichen, indem er seine ethischen Bedenken an Baduz’s Forschung in den Hintergrund drängt und seinen Begeisterung über die Nautili-Forschung zum Vorschein bringt und Hussein damit überrumpelt.

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ciur

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