Die Peskudo-Konstellation

Vor 82 Jahren flogen dreizehn Kolonieschiffe vom Marsmond Phobos los, um die Peskudo-Konstellation zu erschliessen. Eingehende astronomische Untersuchen und eine vorgeschickte wissenschaftliche Sonde zeigten ressourcenreiche Asteroidengürtel und vielversprechende Kandidaten für Terraforming, blühende Landschaften und gewaltige Mengen seltener Erden. Insbesondere Gaia, ein sehr erdähnlicher Planet, schien neue Hoffnung für die zerstrittene, von Kriegen und sozialen Problemen geschüttelte Menschheit zu versprechen. Jedem Kolonieschiff war ein Ziel in der Peskudo-Konstellation zugeordnet. Das Flagschiff Genesis ausgestattet mit grossen Kommunikationsarrays für die Kommunikation zur Erde, sollte dabei auf Gaia landen und mit seinen gewaltigen Produktionsinstallationen und einem Hangar voller Frachtschiffe den Austausch zwischen den kolonisierten Welten in den Nachbarsystemen herstellen. Die anderen Schiffe waren für ihre jeweiligen Zielwelten optimiert: Schwere Baumaschinen und Grabungszubehör für das Gewinnen von Rohstoffen auf den einen Schiffen, landwirtschaftliche Werkzeuge und Terraforming-Maschinen auf anderen.

Geisterschiff Genesis

Zwei Drittel der 5-jährigen Reise waren bereits zurückgelegt, als plötzlich der Kontakt zum Flagschiff Genesis abbrach. Von einem Tag auf den nächsten verwandelte sich Genesis in ein Geisterschiff, dass weiterhin parallel zu den anderen durch den Raum raste und alle Kurskorrekturen vornahm, aber auf keinen Ruf antwortete. Als die Kolonieschiffe in der Peskudokonstellation ankamen, waren sie in einer schwierigen Lage. Zwar konnten alle Kolonien etabliert werden, aber ohne die Produktions- und Transportkapazität von Gaia mangelte es jeder Welt an essentiellen Gütern und nur der wackere Pioniergeist der Siedler konnte das Überleben sichern. Die Welt Gaia, die von Genesis angesteuert wurde, erwies sich als unzugänglich. Seltsame Lichtphänomene trieben im Gaia-System und erschwerten die Untersuchung der Welt, und Schiffe, die ausgesendet wurden, kehrten nie zurück.

Die Irdische Republik

Vor zwei Jahren tauchte ein neuer Spieler im Peskudosystem auf: Die irdische Republik, die aus den alten Nationen hervorgegangen war, meldete sich zurück. Dank den Fortschritten in der Raumtechnologie konnten die ehemals fünf Jahre auf wenige Monate Reise verkürzt werden. Die irdische Republik verspricht Fortschritt und Wachstum für alle, die sich ihrer grosszügigen Herrschaft und der erleuchteten Lebensweise unterwerfen. Um ihre Präsenz zu markieren und den Schutz ihrer Abgeordneten zu gewähren, brachte die Irdische Republik die Söldner von Kosmo-Protectas, einer Firma mit undurchsichtigen Motiven.

Eine Zeit für Glücksritter und Gauner

Heute, 77 Jahre nach Ankunft, ist das Rätsel um das Geisterschiff Genesis immer nicht ungelöst, aber es häufen sich Berichte von Menschen, die behaupten, auf Gaia gewesen zu sein, und die Lichter werden schwächer. Von unsagbaren Schätzen und technischen Artefakten ist die Rede und unmengen Abenteurer ziehen los, weil sie sich auf der verheissenen Welt Gaia ein besseres Leben erhoffen.

Gaia: Die 13te Kolonie

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